Antrag: Konzept zur Nutzung des Geländes Haus Meer - Wiederherstellung der Remise und des Weyhe-Parks

Sitzung des Kulturausschusses am 18.10.2011

An den Vorsitzenden
des Kulturausschusses
Herrn Josef Radmacher 
Stadt Meerbusch
Dorfstr. 20

40670 Meerbusch


Per Fax-Nr. 02132-916-320 und 321 und per E-Mail

26. September 2011



Antrag zur Sitzung des Kulturausschusses am 18. Oktober 2011
Konzept zur Nutzung des Geländes Haus Meer - Wiederherstellung der Remise und des Weyhe-Parks -


Sehr geehrter Herr Radmacher,

die FDP – Fraktion beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, für die Nutzung des Geländes Haus Meer ein Konzept, das die Wiederherstellung der Remise und des Weyhe – Parks von Haus Meer zum Inhalt hat, auf der Basis nachstehender Eckpunkte zu entwickeln.

Begründung:

Nach Auffassung  der FDP-Fraktion ist es Aufgabe des Rates der Stadt Meerbusch, das städtische Kleinod Haus Meer mit 2000 jähriger Geschichte, davon 600 jähriger Kloster- und 150 Jahre Gartengeschichte, wiederherzustellen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das kann gelingen, wenn nachstehende Eckpunkte erfüllt werden:

 

  1. Die Stadt kauft das Gelände Haus Meer. (Da es derzeit nur als Gartenland qualifiziert wird, dürfte sich der Kaufpreis „im Rahmen“ halten).
  2. Die Stadt tritt in Verhandlungen mit dem Kreis Neuss mit dem Ziel, das „Kreisarchiv Nord“ in der wiederherzustellenden Remise unterzubringen. Die Kosten für die Wiederherstellung der Remise tragen Stadt und Kreis gemeinsam. (Die Remise mit einer Nutzfläche von rund 1.600 qm dürfte groß genug sein, das „Kreisarchiv Nord“ im Erdgeschoss, und falls erforderlich,  im Untergeschoss, unterzubringen. Das Obergeschoss könnte dann zum Vortragsraum ausgebaut und der VHS, Musikschule u.ä. kulturellen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden).
  3. Die Wiederherstellung des Parks erfolgt in kontinuierlichen Schritten über einen längeren Zeitraum von 10 bis 15 Jahren nach Maßgabe des Parkpflegewerks unter Mithilfe der Fördervereine  und jährlichen Zuschüssen der Stadt (ca.100 T€ p.a)).
  4. Die Immunitätsmauer muss unverzüglich vor dem weiteren Verfall gesichert werden.   
  5. Eine weitere Bebauung sollte vorläufig zurückgestellt werden, es sei denn es bietet sich die Gelegenheit, Geldgeber für die Erstellung von ein oder zwei Pavillons nach Plänen von Erwin Heerich, wie sie bereits auf der Museumsinsel Hombroich und der Raketenstation stehen, zu finden. Diese(r) Pavillon(s) können für Veranstaltungen/Ausstellungen – möglicherweise in Gemeinschaft in Hombroich und Foundation Langen genutzt werden, aber auch für sich als Kunstwerke alleine stehen.
  6. Die vorstehenden Einrichtungen können sämtlich zu Fuß erreicht werden, eine Zubringerstraße ist nicht erforderlich, als Parkplatz kann der gegenüberliegende K-Bahn-Parkplatz genutzt werden. Die notwendige Feuerwehrzufahrt wird im Verhandlungswege zu erreichen sein.


Weitere Erläuterungen erfolgen in der Sitzung.

Mit freundlichen Grüßen
 

Gesine Wellhausen
(Fraktionsvorsitzende)