Kulturdenkmal "Haus Meer" - eine unendliche Geschichte ?

Planungsskizze Regent-Group
Planungsskizze Regent-Group

Position der FDP zu Haus Meer

Luxushotel auf Haus Meer gescheitert

Laut der archäologischen Sachverhaltsermittlung auf dem Gelände von Haus Meer aus dem Jahre 2015 (vgl. Kulturausschuss am 11.5.2016) dürfte der Bau eines Luxushotels auf Haus Meer wohl vom Tisch sein. Nun sollte wieder ernsthaft über den Kauf des Geländes durch die Stadt oder durch eine zu gründende Stiftung nachgedacht werden, wie die FDP es seit Jahren fordert.

Zur Vorbereitung auf die kommenden Diskussionen finden Sie anbei einige zentrale Dokumente !

Kleine Geschichte von Haus Meer bis 2008 (Irmtraut Richter)

Gutachten Haus Meer der FH Köln 2003

Parkpflegewerk/Kostengutachten von Bernbach & Strack 2005

Do

08

Sep

2016

Anfrage: Grundstück Haus Meer

Sitzung des Kulturausschusses am 13.09.2016

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Fr

19

Aug

2016

Neuer weißer Ritter auf Haus Meer - Stellungnahme der FDP

Am 13.8.2016 berichtete die RP über einen Eigentümerwechsel auf Haus Meer. Der Geschäftsmann Peter Soliman hat das 60.000 Quadratmeter große Areal in Büderich vom Vorbesitzer Roland Agne für eine nicht genannte Summe gekauft. Noch steht nicht fest, ob und wie das Gelände genutzt werden soll und kann. Den Bericht finden Sie hier.

Ein Kommentar der Autorin zu diesem Ereignis findet sich an dieser Stelle. Die Essenz: ’Kleinkarierte Bedenkenträger gehören nicht in die Gesprächsrunden, die der neue Haus-Herr plant. Meerbusch hat eine große Chance, sich mit diesem Areal - auch international - neu zu positionieren. Hoffentlich verzweifelt der neue Besitzer nicht an deutscher Bürokratie oder Kleingeist’.

Bereits am 12.8.2016 bat die Autorin verschiedene Personen um eine Stellungnahme zu diesem Ereignis gebeten:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Sie können ja sicher ahnen, welche Nachricht ich in der morgigen Ausgabe der RP drin habe – das Haus Meer und die neuen Entwicklungen. Darum meine Bitte an Sie mit einem kurzen Statement dazu, das ich dann in der Montag-Ausgabe veröffentlichen würde.

  • Wie finden Sie den Eigentümerwechsel?
  • Welche Hoffnungen verknüpfen Sie damit?
  • Glauben Sie auch, dass Meerbusch  mit einem neuen Haus-Meer-Gelände sich besser positionieren kann?
  • Was ginge für Sie überhaupt nicht auf dem Areal – Gastronomie, Hotel, Museum, Schwimmbad, Luxuswohnungen…

 
Verschiedene Stellungnahmen sind in der RP vom 15.8.2016 abgedruckt.

 

Die Stellungnahme der FDP fehlt allerdings aus unklaren Gründen. Daher soll sie zumindest an dieser Stelle erscheinen.

Sehr geehrte Frau Kronemeyer,
 
vielen Dank für Ihre Anfrage. Der Eigentümerwechsel hat uns nicht überrascht, da wir schon seit längerer Zeit Kenntnis von entsprechenden Gesprächen zwischen dem alten und dem neuen Eigentümer hatten. Wir sind allerdings sehr darüber enttäuscht, dass die Stadt Meerbusch das Grundstück nicht gekauft hat – eine langjährige Forderung der FDP.
 
Haus Meer ist ein Gesamtdenkmal von „nationaler“ Bedeutung, bestehend aus boden-, bau- und gartendenkmalpflegerischen Elementen und bedarf einer sensiblen Behandlung.
 
Anders als Sie in Ihrem Kommentar schreiben, sind die Aktivitäten des alten Eigentümers nicht an deutscher Bürokratie oder an kleinkarierten Bedenkenträgern gescheitert. Richtig ist vielmehr, dass er keinen genehmigungsfähigen Entwurf für eine Nutzung des Geländes von Haus Meer vorgelegt hat: allseits bekannte denkmalpflegerische Vorgaben wurden auch in der letzten Planung nicht berücksichtigt, Naturschutzbelange gar nicht angesprochen. In der Stellungnahme der Denkmalbehörde vom Juni 2012 heißt es u.a., der vorgelegten Planung könne „unter gar keinen Umständen zugestimmt werden“, sie zeige einen „völlig falschen, nämlich nicht denkmalverträglichen Umgang mit dem Bau-, Garten- und Bodendenkmal“.
 
Wir stehen dem neuen Eigentümer konstruktiv gegenüber, wollen uns an dem Diskussionsprozess beteiligen und gehen davon aus, dass er sich strikt an die bekannten Vorgaben hält. Wir sind für jede verträgliche Nutzung offen, wünschenswert wären kulturelle Elemente. Von besonderer Bedeutung für uns ist, dass die öffentliche Nutzung des Parks auf Dauer gesichert werden kann; diese könnte sicherlich durch eine kleine Gastronomie verbessert werden.
 
Mit besten Grüßen
Klaus Rettig

Di

03

Sep

2013

Kulturdenkmal "Haus Meer" - Presseinfo 03.09.2013

Luxushotel oder Weyhe-Park? Beides geht nicht!

 

Die neuen Pläne der Regent-Gruppe vom Juli 2013 sind auf den ersten Blick gefälliger als die vorherigen. Bei näherer Betrachtung enttäuscht die Planung aber maßlos:

Die nachfolgenden Fakten machen das deutlich:

  • Die bebaute Fläche des ehemaligen Schlosses und der Remise betrug ca. 1.878qm, die Bruttogeschossfläche (inkl. UG) ca. 6.750 qm.
  • Nach der 1.Planung der Regentgruppe sollte das Hotel nebst TG eine Bruttogeschossfläche von 21.741 qm aufweisen.
  • Die bebaute Fläche des jetzigen Entwurfs beträgt ca. 4600qm, die Bruttogeschossfläche (inkl. TG) nun sogar 23.457 qm (!).
  • Nach der jetzigen Planung ist das Hotel um etwa das 2.5- fache (bebaute Fläche) bzw. das 3.5-fache (Bruttogeschossfläche) größer als das ehemalige Schlossgebäude nebst Remise. Mit diesem Bauvolumen würde der Park „erdrückt“, er würde zum „Vorgarten“ eines Luxushotels degradiert.
  • Bei Haus Meer handelt es sich um ein Denkmal von „nationaler“ Bedeutung. Allseits bekannte denkmalpflegerische Vorgaben werden jedoch in der aktuellen Planung nicht berücksichtigt, Naturschutzbelange (FFH-Gebiet) nicht angesprochen.

Wir sind der Auffassung, dass die Denkmalbehörden dieser Planung nicht zustimmen können und auch nicht zustimmen werden, hat doch bereits der „kleinere“ vorangegangene Entwurf die entschiedene Ablehnung des damaligen Landeskonservators Dr. Sutthoff gefunden, und ihn zu folgender Feststellung veranlasst (Juni 2012): ’Der vorgelegten Planung kann aus denkmalfachlicher, garten- und baudenkmalpflegerischer Sicht unter gar keinen Umständen zugestimmt werden. Sie zeigt einen völlig falschen, nämlich nicht denkmalverträglichen Umgang mit dem Bau-, Garten- und Bodendenkmal.’

Sehr schade: Die verlockende Idee, dem Weyheschen Landschaftspark mit einem Hotel in seiner Mitte wieder zum Leben zu verhelfen und den Bürgern zugängig zu machen, muss als gescheitert betrachtet werden.

Mo

15

Okt

2012

Dringlichkeitsantrag: Hotelbebauung Haus Meer

Sitzung des Stadtrates am 25.10.2012

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Do

30

Aug

2012

Dringlichkeitsantrag: Bebauung Haus Meer

Sitzung des Planungs- und Liegenschaftsausschusses am 04.09.2012 und

Sitzung des Kulturausschusses am 11.09.2012

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Sa

23

Okt

2010

Antrag: Teilnehmer Arbeitskreis Haus Meer

Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am ??

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Di

12

Feb

2008

Antrag: Sanierungsmaßnahmen im Park von Haus Meer

Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 19.02.2008

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Do

31

Jan

2008

Antrag: Haushalt 2008 „Kulturförderung“ (Produkt 040.010.010)

Sitzung des Kulturausschusses am 06.02.2008

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Mo

30

Apr

2007

Antrag: "Bürgerstiftung und Immobilienfonds" Haus-Meer

Gemeinsame Sitzung des Planungs- und Liegenschaftsausschusses und

des Kulturausschusses am 15.05.2007

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Do

29

Mär

2007

Haus Meer - Auszug aus der Haushaltsrede 2007

Auszug aus der Haushaltsrede der Fraktionsvorsitzenden Frau Gesine Wellhausen vom 29. März 2007 zum Thema "Haus Meer"

"Ein Trauerspiel ist auch weiterhin, wie die CDU mit dem Gesamtdenkmal HAUS MEER, der Urzelle und dem Kleinod Meerbuschs umgeht.

Nachdem Sie, Herr Spindler, die Bürger auf dem Neujahrsempfang , die sich für Haus Meer stark machen, aufgefordert haben, sie sollten „ihre Interessen und Vorstellungen auf ein Maß zurücknehmen, das endlich einen tragfähigen Kompromiss ermöglicht. Andernfalls würde eine öffentliche Nutzung in weite Ferne rücken.“ war ziemlich klar, wie die Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan 247 HAUS MEER von der Verwaltung bewertet würden.

 

Die auch von uns vertretenen Forderungen der engagierten Bürger, auf die Nordbebauung zu verzichten, kein Mehrfamilienhaus auf dem Boden der Mühle zu errichten, entsprechend dem Weyhe Plan wieder einen Weiher zu realisieren, keine Norderschließung und keine Tiefgarage zu genehmigen, wurden abgeschmettert.

Herr Agne hätte keinen besseren Vertreter seiner Interessen als die CDU finden können. Durch die Bebauung mit vier Mehrfamilienhäusern im Norden, ist der Park mindestens zu einem Fünftel nicht mehr nutzbar für die Öffentlichkeit und die Norderschließung mit einer Tiefgarage im sensiblen archäologischen Bereich ist jetzt abgesegnet.

Nicht nachvollziehbar ist, dass Sie, meine Damen und Herren von der CDU gegen alle Prüfungsanträge stimmen.

Sei es unser Antrag, ein Wirtschaftlichkeitsgutachten zu erstellen, um eine nachvollziehbare Grundlage zu erhalten, welche Bruttogeschossfläche tatsächlich für eine wirtschaftliche Nutzung des Geländes notwendig ist.

Oder der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, den wir unterstützen, die Prüfung der Realisierung einer zentralen Verwaltungseinheit in Kombination mit einem Kulturhaus auf dem Gelände vorzunehmen.

Fakt ist doch, Herr Agne hat unter Preis ein Spekulationsgrundstück gekauft mit unbestimmter Bebauungsmöglichkeit und allein der Rat entscheidet über Art und Umfang der Bebauung. Fakt ist auch, Herrn Agnes Herz hängt nicht am Gesamtdenkmal, seine Mitstreiter bezeichnen die wissenschaftliche Dokumentation zu HAUS MEER als „Pamphlet“, der historische Weyhe Plan wird als „Wunschplan“ diskreditiert.

 

Wir werden in Kürze eine Sondersitzung des Planungs- und Kulturausschusses beantragen, um ein Modell vorzustellen, mit dem durch einen geschlossenen Immobilienfond und eine Stiftung die öffentliche Nutzung von Haus Meer gesichert wäre.

Mehrere Probleme könnten gelöst werden, wenn sich die Stadt daran beteiligt: Meerbusch erhielte ein Rathaus für die Verwaltung und für kulturelle Nutzungen, der gesamte Park würde für die Bürger erlebbar und begehbar sein und nach 30 Jahren gehörte das Gelände der Stadt."

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Mo

17

Jan

2005

Antrag: Gelände Haus Meer, Nutzungskonzept Haus Meer

Sitzung des Kulturausschusses am 20.01.2005

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Do

16

Dez

2004

Haus Meer - Auszug aus der Haushaltsrede 2004

Auszug aus der Haushaltsrede der Fraktionsvorsitzenden vom 16. Dezember 2004 zum Thema "Haus Meer"

"Meerbusch braucht einen Identifikationspunkt für seine Bürger, eine Klammer für alle Ortsteile. Mit dem Gesamtdenkmal Haus Meer haben wir jetzt die einmalige historische Chance, dies zu erreichen.

Für die FDP kommt nur eine kulturelle, öffentliche Nutzung in Frage. Erste Schritte sind für uns: die Wiederherstellung des Weyhe-Parks und der Remise und deren Nutzung für kulturelle Zwecke. Eine rein wirtschaftliche Nutzung des Areals widerspricht eklatant der historischen Bedeutung des Geländes.

 

Wir stellen daher wie in den vergangenen Jahren den Antrag, das Gelände Haus Meer zu kaufen. Nur, wenn die Stadt Eigentümerin ist, können öffentliche Mittel fließen. Und es kann doch wohl kaum im Interesse der Stadt sein, die kostenträchtigen Teile des Areals zu erwerben und zu erhalten, um Herrn Agne für den Rest des Areals einen hohen Profit zu verschaffen.

Nach Jahren des zähen Ringens ist endlich Konkretes in die Wege geleitet worden. Im Mai wurde der Förderantrag zur Wiederherstellung der kostenträchtigen Teile des Gesamtdenkmals Haus Meer gestellt und Ende November endlich ein Nutzungs-konzept vorgestellt. Nur zur Erinnerung: schon im August 2002 hatten die Aktionsgemeinschaft ‚Rettet Haus Meer` und der Förderverein einen Bürgerantrag zum Nutzungskonzept gestellt. Zum ersten Mal spürte man auch bei der Verwaltung Herzblut bei der Präsentation des virtuellen Rundgangs über das Areal.

So richtig was Neues hat die Verwaltung allerdings nicht aus dem Hut gezaubert. Ideen der Initiativen und einzelner Bürger sind aufgegriffen worden, um den Weyhe-Park, den Klosterkeller, das Teehäuschen, den Eiskeller und die Remise für die Bürger begehbar und immer wieder erlebbar zu machen. Wir sind gespannt auf die schriftlichen Erläuterungen zum virtuellen Rundgang und den Beschlussvorschlag der Verwaltung. Wird er die Begeisterung widerspiegeln, etwas Einmaliges für Meerbusch zu verwirklichen? Eine besondere Petitesse ist, dass Haus Meer durch die LEG-Entwicklunggesellschaft wieder in eine Korruptionsaffäre hineingezogen werden könnte.

Schon macht das Wort vom Fluch auf Haus Meer die Runde. Da hilft nur eins, die Stadt kauft das Areal. Und wenn Herr Agne die Absetzung des TOP Haus Meer auf der Sitzung des Planungsausschusses vom 18. November als ´nur wieder ein Spielen auf Zeit` ansieht, bestätigt das nachdrücklich unsere Einschätzung, dass Herr Agne kein zuverlässiger Partner ist.

Während meiner langjährigen Ratsarbeit erinnere ich mich an keinen Investor, dem soviel Milde und Zuvorkommenheit von der Verwaltung entgegengebracht worden ist und der die Verwaltung inzwischen in der Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preisgibt."

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Mo

19

Jan

2004

Antrag: Nutzung des Hauses Meer

Sitzung des Kulturausschusses am ??

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Do

25

Sep

2003

Antrag: Sicherung der Remise auf dem Areal Haus Meer

Sitzung des Kulturausschusses am 08.10.2003

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Do

24

Jul

2003

Haus Meer - Auszug aus der Haushaltsrede 2003

Auszug aus der Haushaltsrede der Fraktionsvorsitzenden vom 24. Juli 2003

"Das was die CDU mit Haus Meer macht, ist praktizierte Kulturschande. Für ein Kulturhaus ist sie auch zukünftig bereit, Millionen auszugeben. Das Haus Meer läßt sie verkommen. Der Skandal Schatz-Museum ist dagegen eine Petitesse. Dabei ist es so einfach und naheliegend: Haus Meer ist das bedeutendste Kulturdenkmal unserer Stadt.

Der Rat und mit ihm die CDU Mehrheitspartei haben es in der Hand, das Gelände Haus Meer einer angemessenen, nämlich einer rein kulturellen und öffentlichen Nutzung zuzuführen. Statt Geld für die Bebauung des Dr. Franz-Schütz-Platzes, für die Büdericher Umgehungsstraße, die Weiterplanung des Kulturhauses anzusetzen, um nur einige Beispiele der Lieblingsprojekte der CDU zu nennen, wird nichts für Haus Meer bereitgestellt.

Das Werkstattverfahren ist unsäglich, jeder Fachmann schüttelt den Kopf. Aber wie sagte ein CDU Mitglied in der gemeinsamen Kultur- und Planungsausschußsitzung: „Kultur rechnet sich nicht“. Also weg damit! Wir können nur hoffen, daß die Meerbuscher Bürger 2004 der CDU einen Denkzettel verpassen.

 

Das Teehäuschen in Büderich

Für die FDP kommt nur eine kulturelle, öffentliche Nutzung in Frage. Eine rein wirtschaftliche Nutzung des Areals widerspricht eklatant der historischen Bedeutung des Geländes. Das Gelände Haus Meer soll als geistiger und kultureller Mittelpunkt für alle Meerbuscher Bürger erlebbar und begehbar sein.

Wir stellen daher wie in den vergangenen Jahren den Antrag, das Gelände Haus Meer zu kaufen und in eine Stiftung einzubringen. Nur, wenn die Stadt Eigentümerin ist, können öffentliche Mittel fließen. Gebetsmühlenartig kann ich nur wiederholen, das Grundstück wird in eine Stiftung eingebracht, die Stiftung sammelt Spendengelder und gewinnt Sponsoren für den Aufbau und Erhalt. Die laufenden Kosten für die Stadt werden fest geschrieben.

So lautet auch das Finanzierungskonzept der Aktionsgemeinschaft „Rettet Haus Meer“ und des Fördervereins Haus Meer e.V. Gut funktionierende Projekte auf diese Basis gibt es in der näheren Umgebung, wie Schloß Bentlage, den Tuppenhof in Kaarst oder das kulturelle Forum in Langenfeld. Vielleicht besinnnt sich auch die CDU noch auf ihre wertekonservativen Ziele. Ein Schrittchen in die richtige Richtung mag die jetzt in den Haushalt aufgenommene Bürgerstiftung mit dem Untertitel „Brüll und Haus Meer“ sein.

Wir meinen allerdings Haus Meer hat wie der Künstler Matare eine eigene Stiftung verdient. Oder will sich die CDU im Hinblick auf die Kommunalwahl ein Hintertürchen bezüglich der Rettung von Haus Meer offenhalten ?"

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Mo

05

Mai

2003

Dringlichkeitsantrag: Gutachten Haus-Meer - Fachhochschule Köln

Gemeinsame Sitzung des Planungs- und Liegenschaftsausschusses und

des Kulturausschusses am 07.05.2003

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Do

03

Mai

2001

Antrag: Haus Meer - Bürgerbeteiligung

Sondersitzung des Kulturausschusses am 15.05.2001

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Mo

16

Okt

2000

Gemeinsame Anfrage: Haus Meer - Remise

Sitzung des Planungs- und Liegenschaftsausschusses am 25.10.2000

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