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Rheinfähre gerettet – finanzielle Risiken im Blick behalten

Sie fährt wieder: Nach Abschluss der Verhandlungen mit der Stadt Düsseldorf und der Rheinbahn, vor allem aber nach Überwindung des Niedrigwassers ist die Rheinfähre im Normalbetrieb. Damit ist ihre Odysee zu Ende.

Die Rheinfähre

Der Meerbuscher Stadtrat stimmte Ende Juli im nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung der Finanzierungsvereinbarung mit der Stadt Düsseldorf zu. So wurde der Weg zur Übernahme der Fähren durch die Rheinbahn freigemacht. Durch diese Vereinbarung werden mögliche Defizite im Betrieb durch die beiden Städte abgedeckt. Dass es strukturell zu Verlusten kommen kann, hatte eine im Vorfeld erstellte Analyse gezeigt. 

Mit Unterstützung durch den Großsponsor Uber und den Betrieb der Kirmesfähre in Düsseldorf sollen allerdings zusätzliche Einnahmen generiert werden. 


Aus Sicht der FDP ist die Rheinfähre durch diese Lösung wieder in sicherem Fahrwasser. „Die Fähre hat als Transportmittel für Meerbusch einen besonderen Wert: für Schüler, Pendler und den Tourismus“, betont Fraktionsvorsitzender Ralph Jörgens. „Durch den Weiterbetrieb eröffnen sich hoffentlich auch Möglichkeiten zur Wiederbelebung der Gastronomie.“ 

Allerdings ist es wichtig, das Risiko für die Stadt einzugrenzen. „Wir müssen die Entwicklung der finanziellen Situation im Blick behalten, damit uns die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Das erfordert allein schon der Blick auf die Haushaltslage“, so Jörgens.