Rheinfähre retten – mit finanzieller Vernunft
Um mögliche Defizite im Betrieb abzudecken - eine Analyse zur Übernahme hatte gezeigt, dass es strukturell zu Verlusten kommen kann -, können beide Städte eine Finanzierungsvereinbarung treffen. Durch die Unterstützung durch einen Großsponsor und den Betrieb der Kirmesfähre in Düsseldorf können zudem zusätzliche Einnahmen generiert werden. Zu den genauen Kosten, die auf Meerbusch zukommen könnten, sind allerdings noch keine Details öffentlich.
Aus Sicht der FDP bahnt sich damit eine Lösung an, mit der die Rheinfähre wieder in sicheres Fahrwasser kommt. “Die Fähre ist nicht irgendein Transportmittel, sondern für Schüler, Pendler und den Tourismus wichtig“, betont Fraktionsvorsitzender Ralph Jörgens.
„Durch den Weiterbetrieb eröffnen sich hoffentlich auch Möglichkeiten zur Wiederbelebung der anliegenden Gastronomie.“ Allerdings muss mit Blick auf die ohnehin angespannte Haushaltslage das Risiko für die Stadt eingegrenzt werden. „Einen Blankoscheck darf es nicht geben“, fordert Jörgens. Die weitere Entwicklung werde deshalb aufmerksam beobachtet.